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23.05.2017
Berlins Schulen und die Sauberkeit

Die Situation der Berliner Schulen ist für viele Eltern ihrer schulpflichtigen Kinder zum Verzweifeln. Undichte Dächer, stinkende Toiletten, kaputte Fenster. An Berlins Schulen hat sich ein Sanierungsbedarf von etwa einer halben Milliarde Euro angehäuft. Die bezirklichen Schulverwaltungen gehen diesen mittlerweile an, auch unterstützt durch eine glückliche Haushaltslage des Landes Berlin.

Aber schon bei den ganz „kleinen Dingen“, der normalen Sauberkeit in den Schulen sieht es teilweise indiskutabel aus. So mussten nicht erst Elternvertreter einer Schmargendorfer Grundschule in der Berliner Morgenpost vom 17. Mai über die Zustände vor Ort an ihrer Schule klagen; auch durch eigenen Augenschein hat sich Dr. Philipp Lengsfeld, MdB bereits vor mehreren Monaten mit Elternvertretern und der Schulleitung einer Weddinger Grundschule in seinem Wahlkreis über den ganz normalen Schmutz und Dreck in Fluren, Treppenhäusern und Klassenräumen ein Bild machen können.

Es ist eindeutig, dass die ausgehandelten Reinigungsverträge von Schulträger und Reinigungsfirmen den Anforderungen schlicht nicht gerecht werden. Hier muss dringend nachgesteuert werden. Eine Erkenntnis, die auch der Stadtrat für Schule und Sport, Carsten Spallek bereits aufgenommen hat. Bei der anstehenden Ausschreibung und Verhandlung neuer Reinigungsverträge wird darauf zu achten sein, dass man höhere Reinigungsfrequenzen zu realistischen, fairen Kosten vereinbart. Davon profitieren am Ende alle!

 
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