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11.11.2016
Besuch der Oper "Christus" von Anton Rubinstein

Am 11. November besuchte Philipp Lengsfeld die Aufführung der Oper Christus des Komponisten Anton Rubinstein im Admiralspalast in Berlin-Mitte. Die Oper war lange verschollen und wurde nun erstmals in voller Länge in einem von zahlreichen Organisationen unterstützten deutsch-russischen Kooperationsprojekt aufgeführt. Sie bildete auch den Abschluss der "Deutsch-Russischen Festtage", die im Sommer mit 130.000 Teilnehmern eine große Öffentlichkeit erreichten.

In seinem Grußwort würdigte Philipp Lengsfeld das Engagement der Landsmannschaft der Russlanddeutschen und ihrer Jugendorganisation zur Verständigung zwischen den Nationen. Die Aufführung der Oper "Christus" durch russische Musiker aus der Region Tjumen unter Leitung von Anton Sharoyev, des Enkels des Komponisten, ist da ein bedeutendes Zeichen.

Anton Rubinstein führte als Komponist und Pianist ein Leben zwischen Moskau, Berlin, Wien, Pressburg und St. Petersburg. Er war jüdischer Herkunft, bald konvertierte die Familie zum Christentum. In seinem Schaffen und seinem Leben zeigt sich, dass der in Deutschland oft benutzte Begriff des "jüdisch-christlichen Erbes" keine leere Phrase sein muss, sondern auch für ein Kulturverständnis steht, dass sich zwischen verschiedenen Traditionen bewegt und diese in sich aufnimmt.

 
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