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Ausschuss 1: Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (Vollmitglied)
03.08.2016
Transfer von Forschungsergebnissen und Innovationen in die Gesundheitsversorgung beschleunigen

Das deutsche Gesundheitssystem und die medizinische Forschungslandschaft sind äußerst leistungsstark und im internationalen Vergleich auf einem hohen Niveau. Trotzdem müssen Patienten in Deutschland im Schnitt 14 Jahre warten, bis ein neues innovatives Medizinprodukt auf den Markt und somit an das Krankenbett kommt. Dies kann in Einzelfällen sogar eine Frage von Leben oder Tod sein. Um diesem Zustand entgegenzuwirken orientiert sich die parlamentarische Initiative der AG Bildung und Forschung der CDU/CSU, initiiert durch einen Antrag der AG Mitglieder Albert Rupprecht und Stephan Albani, am Wohl der Patientinnen und Patienten und bemüht sich um eine schnellere Verfügbarkeit innovativer medizinischer Produkte in der Versorgung.

Dies nahm sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Anstoß und stellte, als Ergebnis der Arbeit der AG Bildung und Forschung, erst kürzlich das neue „Fachprogramm Medizintechnik“ vor. Laut Staatssekretär des BMBF, Georg Schütte, soll sich die Forschung an Medizinprodukten stärker als bislang am medizinischen Bedarf ausrichten. Die Produkte sollen die Gesundheitsversorgung in Deutschland aber auch international verbessern und müssen erkennbar werden lassen, dass sie Hürden in der Integration in die Versorgung überwinden können. Somit gehe es im Kern um die Steigerung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems und den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit.

© BMBF
 
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