Hintergrund
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Ausschuss 2: Kultur und Medien (stellv. Mitglied)
10.05.2016

Dem Ausschuss für Kultur und Medien gehöre ich als stellvertretendes Mitglied an. Da nach der föderalen Struktur unserer Verfassung Kultur vor allem Aufgabe der Länder ist, befasst sich der Kulturausschuss des Deutschen Bundestages mit den Angelegenheiten, die von gesamtstaatlicher Bedeutung sind.

Als Berichterstatter bin ich zusammen mit dem kultur- und medienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Marco Wanderwitz für die Erinnerungskultur, insbesondere für die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit zuständig. Auch im 25. Jahr nach dem Fall der Mauer ist in diesem Bereich noch vieles zu tun. Wie Studien zeigen, herrscht bei Schülern oft eine erschreckende Unkenntnis, wenn es um die bis in den Alltag reichenden Unterdrückungs- und Disziplinierungsmechanismen des SED-Staates geht. Gleichzeitig stoßen wir immer wieder auf eine Verniedlichung der DDR als irgendwie lustiges Skurrilitätenkabinett ohne wirklichen Diktaturcharakter ...  

 
10.05.2016
Frage von Dr. Philipp Lengsfeld, MdB im Rahmen der Anhörung zur Virtuellen Rekonstruktion an Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

Quelle: Deutscher Bundestag
 
22.04.2016

Im Nordwesten Berlins, nicht weit hinter der Stadtgrenze, befindet sich seit dem Jahr 1993 die Gedenkstätte Sachsenhausen. Von den Nationalsozialisten als Konzentrationslager errichtet, diente das Gelände nach dem Krieg für fünf Jahre als Sowjetisches Speziallager. Zu DDR-Zeiten befand sich dort seit 1961 die „Nationale Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen“. Für die heutige Gedenkstättenleitung stellt sich somit die Herausforderung, die unterschiedlichen historischen Schichten differenziert zu präsentieren.
Bei seinem Besuch wurde Philipp Lengsfeld vom Leiter der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Prof. Günter Morsch, empfangen und über das Gelände geführt. Prof. Morsch erläuterte hierbei das Konzept, an jedem Gebäude und jeder Anlage die unterschiedlichen Nutzungen darzustellen. Zugleich werden die historischen Ausstellungen dezentral präsentiert. Es gibt also nicht eine zentrale Ausstellung. Vielmehr wird jeder Ort auf dem Gelände gesondert mit Erläuterungen versehen, was die Erfahrung als authentischer Ort verstärkt ...
 

 
20.04.2016
Für die erste Jahreshälfte 2016 ist ein neues Gesetz zum Kulturgutschutz geplant. Neben der allgemeinen Stärkung des Kulturgutschutzes soll es helfen, besser gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern vorzugehen. Dies soll vor allem durch eindeutige Ein-und Ausfuhrbestimmungen sowie durch klare Sorgfaltspflichten erreicht werden. Die bisher bestehenden Regelungen zum Kulturgutschutz werden zudem in dem neuen Kulturgutschutzgesetz zusammengefasst. Nachdem der Entwurf bei seiner ersten Bekanntgabe im Sommer/ Herbst 2015 viel, zum Teil auch unberechtigte, Kritik erfahren hatte, wurde er umfassend nachgebessert. Anlässlich des aktuellen Entwurfs konnten in einer Offenen Anhörung am Mittwoch, 13. April Vertreter von Kunsthandel, Museen und Sammlungen ihre Anregungen vortragen und ihre Stellungnahmen abgeben. 
 
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