Hintergrund
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Der Berliner Kreis stellt sich vor

Der Berliner Kreis ist eine seit 2012 offiziell aktive Gruppierung innerhalb der Union, welche als Initiator für Debatten um Zielvorstellungen, sowie zur Herstellung eines klaren Parteiprofils dient. 
 
Die Mitglieder setzen sich zusammen aus konservativ orientierten Unionspolitkern aus Bundes- und Landesebene. Zu ihnen gehören Veronika Bellmann (MdB), Wolfgang Bosbach (MdB), Thomas Dörflinger (MdB), Steffen Flath (MdL), Stephan Meyer (MdB), Johannes Selle (MdB), Dr. Hans-Peter Uhl (MdB) und Arnold Vaatz (MdB). Gemeinsam mit meiner Kollegin Sylvia Pantel (MdB) habe ich die Koordinierung des Berliner Kreises übernommen.
 
Erklärtes Ziel des Berliner Kreise ist es, das christlich-demokratische Wertefundament zu erhalten und die Orientierung und Kontur der Partei wiederherzustellen. Als Anstoßgeber diverser Diskussionsrunden arbeitet der Berliner Kreis aktiv an der Beibehaltung bewährter Grundsätze, sowie am Erhalt der Union als stärkste politische Kraft. Dabei wird die Arbeit stets vom dem Kredo begleitet, selbstbewusst zu den christlich-demokratischen Werten der Union zu stehen und Glaubwürdigkeit, sowie Verlässlichkeit in allen Grundsatzfragen zu gewährleisten. 
 
Aktuelle religions- und integrationspolitische Forderungen sind beispielsweise die Anerkennung und Einhaltung des Grundgesetztes als Summe von Werten und Normen unserer Kultur, sowie die Auffassung, dass die Scharia kein Teil der deutschen Rechtsordnung sein kann. Ebenso wenig wird keine Toleranz gegenüber Christenfeindlichkeit, Islamphobie oder Antisemitismus geduldet. 
Auch in den Schulen geht das Kindeswohl immer vor religiöse Regeln. Dies entbehrt jeglicher Diskussion über Schweinefleisch in Kitas, Ramadan für Kinder und Schüler während der Schulzeit, Kopftücher für Lehrkräfte oder institutionsseitig gewährleistete Gebetsräume. Deutschland ist kein Gottesstatt, sondern ein demokratisch organisierter Rechtsstaat. Es darf kein Zurückweichen vor aggressiver Religiosität geben.
 
Auch innenpolitisch bezieht der Berliner Kreis klar Stellung. Besonders die Sicherung der EU-Außengrenzen und die Forderung nach intensiven Binnengrenzkontrollen und Schleierfahndungen sind in der derzeitigen politischen Lage ein großes Thema. Dies schließt ebenfalls eine Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsstaaten mit ein. Auch die EU-Verhandlungen mit der Türkei über deren Beitritt müssen umgehend beendet werden, da das vergangene Verhalten der türkischen Regierung den gemeinsamen Grundsätzen aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union widerspricht. 
 
Weiteres wichtiges Thema ist die Wiedereinführung der Optionspflicht. Die in Deutschland lebenden Bürger mit Migrationshintergrund sollen sich für eine Staatsbürgerschaft entscheiden. Das Bekenntnis zu Deutschland wirkt integrationsfördernd.
 
Die familienpolitischen Forderungen stellen sehr deutlich die Werte von Ehe und Familie in den Vordergrund. Sie bedürfen besonderen Schutz durch das Grundgesetz in Form von Ablehnung von Ehe zwischen Kindern, Kindern und Erwachsenen, Zwangsehen, Polygamie und Stellvertreterehen. Das Elternrecht und die Erziehungskraft der Eltern muss nachhaltig gestärkt und vor Überregulierung und ideologischer Bevormundung geschützt werden. Dies schließt eine Umstellung der Betreuungsfinanzierung mit ein.
 
Staatliche Leistungen für Eltern sollten an den Besuch von Elternkursen gebunden werden. Es muss gewährleistet sein, dass alle Kinder vor Eintritt in die Schule Deutsch sprechen. Themen wie Genderideologie und Frühsexualisierung müssen aus den Ausbildungsplänen verschwinden und rein ideologisch geprägte Wildwüchse konsequent eingedämmt werden. Die Besprechung von Sexualität muss unbedingt altersgerecht und in Abstimmung mit den Eltern erfolgen, um die Kinder zu aufgeklärten und informierten Erwachsenen zu machen. Die sexuelle Vielfalt, insbesondere Akzeptanz gegenüber Homosexualität ist Ausdruck von Persönlichkeitsrechten. Dabei darf der Einsatz für Toleranz nicht in eine Diskriminierung der heterosexuellen Mehrheitsbevölkerung führen oder in Akzeptanz  beispielsweise gegenüber Pädophilie oder Sodomie münden.
 
Dies sind nur einige wenige Forderungen des Berliner Kreises. Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, lade ich Sie herzlich ein, sich die weiteren Forderungen in unseren Thesenpapieren anzusehen und unsere Website www.berlinerkreisinderunion.de zu besuchen. 
 
 
Ihr Dr. Philipp Lengsfeld
(Koordinator des Berliner Kreises)
 
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